Warum und wie tauscht man Leuchtstoffröhren gegen LED-Röhren aus?
- Der Hauptgrund ist die Energieeinsparung, eine LED-Röhre spart 50–70 % Energie ein.
Das bedeutet bei einer Stromrechnung für ein Objekt mit 10 Röhren und einer täglichen Brenndauer von 10 Stunden eine Ersparnis von etwa 150 € pro Jahr, bei einem Objekt mit 100 Röhren 1500 € pro Jahr und bei einem Objekt mit 1000 Röhren sogar 15000 € pro Jahr.
- Wenn die LED-Röhre passend für das Einsatzgebiet ausgewählt wird, erzielt man eine angenehme Veränderung der Lichtleistung.
Alte Leuchtstoffröhren sind in vielen Objekten abgenutzt und die Lichtleistung ist bereits stark gesunken. Diese bereits reduzierte Lichtleistung lässt sich leicht durch LED-Röhren nahezu jeder Leistungsklasse ersetzen. Wenn die gleiche Lichtleistung wie bei neuen Leuchtstoffröhren gemäß ursprünglichem Beleuchtungsplan gewünscht ist, ist dafür eine hochwertige und lichtstarke Sylvania ToLEDo Superia UO erforderlich.
- Die Lebensdauer von LED-Röhren ist mehr als doppelt so lang wie bei den gängigsten Leuchtstoffröhren.
Beispielsweise hält eine LED-Röhre mit einer Lebensdauer von 50.000 Stunden bei einer täglichen Brenndauer von 10 Stunden 14 Jahre. Danach lässt sich die LED-Röhre leicht wieder durch ein neues energieeffizientes Modell ersetzen.
Die gängigsten Leuchtstoffröhren sind T8- und T5-Röhren, für die Sylvania jeweils eine effiziente LED-Röhrenalternative anbietet.
Installation einer T8-LED-Röhre in eine Leuchtstofflampenleuchte
Es gibt zwei Arten alter T8-Leuchtstoffleuchten: solche mit konventionellem Vorschaltgerät (KVG) und solche mit elektronischem Vorschaltgerät (EVG). Diese lassen sich leicht dadurch unterscheiden, dass die Version mit KVG einen austauschbaren Starter oder Starter besitzt und der Einbau direkt anstelle der Leuchtstoffröhren ohne größere Umbauarbeiten erfolgt. Bei T8-Leuchten mit elektronischem Vorschaltgerät ist kein separater Starter vorhanden; hier kann die ToLEDo Superia T8 Universal LED-Röhre installiert werden, die für die gängigsten Vorschaltgeräte geeignet ist. Der Großteil der auf dem Markt befindlichen Leuchten ist mit einem herkömmlichen magnetischen Vorschaltgerät ausgestattet.
Falls die Leuchte einen parallel zu Phase und Nullleiter geschalteten Kompensationskondensator besitzt, wird dieser entfernt und anstelle der Starter ein LED-Starter eingesetzt, wonach die LED-Röhre installiert werden kann. Ein Ausbau oder eine Umgehung des Vorschaltgeräts ist nicht zwingend erforderlich, doch wenn die Energieeinsparung maximiert werden soll, kann dadurch eine zusätzliche Energieersparnis von 1–2 W pro LED-Röhre erzielt werden. Nach dem Umbau wird ein Aufkleber an der Leuchte angebracht, der auf die Modifikation hinweist. In einem solchen Objekt können folgende LED-Röhren verwendet werden:
- ToLEDo Superia T8 UO
- ToLEDo Avant T8 HO
- ToLEDo Neos T8
Die T8-Röhren ToLEDo Superia, Avant und Neos eignen sich alle sowohl für ein herkömmliches magnetisches Vorschaltgerät als auch für den direkten Netzbetrieb. Ein LED-Starter wird mit den Röhren mitgeliefert.
Eine alte T8-Leuchtstoffleuchte mit elektronischem Vorschaltgerät erfordert eine für diese Vorschaltgeräte geeignete LED-Röhre. Sie ist für die gängigsten Vorschaltgeräte geeignet. Zur Überprüfung des Typs des Vorschaltgeräts und der Kompatibilität wird der Reflektor oder die Bodenplatte der Leuchte entfernt. Falls keine Kompatibilität besteht, kann das Vorschaltgerät von einem Elektriker gemäß Anleitung überbrückt werden. Die Installation nimmt etwa 10–15 Minuten pro Leuchte in Anspruch. In diesem Fall können die Röhren ToLEDo Superia T8 UO und ToLEDo Avant T8 HO verwendet werden, die ebenfalls alle für den direkten 230V-Betrieb geeignet sind. Immer wenn alte elektronische Komponenten außer Betrieb genommen werden, erhält man die betriebssicherste Lösung.

Elektronisches T8-Vorschaltgerät

Leuchte mit Vorschaltgerät
T5-Leuchtstoffleuchten besitzen immer ein elektronisches Vorschaltgerät
Das Vorschaltgerät kann bei der Installation der Röhre ToLEDo Superia T5 AC UO von einem Elektriker gemäß Anleitung überbrückt werden. Die Installation dauert etwa 10–15 Minuten pro Leuchte. So erzielt man die betriebssicherste Lösung, wenn alte elektronische Komponenten außer Betrieb genommen werden.

Elektronisches T5-Vorschaltgerät
Wir helfen bei der Auswahl der richtigen LED-Lampe
Der Austausch alter Leuchtstoffröhren durch LED-Röhren in vorhandenen Leuchten reduziert die Belastung der Leuchten erheblich. Im Vergleich zu Leuchtstoffröhren entsteht kaum Wärmebelastung, da der durch das alte magnetische Vorschaltgerät fließende Strom im Vergleich zu einer herkömmlichen Leuchtstoffröhre um 50–70 % sinkt. Auch die von der Röhre erzeugte Wärmelast verringert sich im gleichen Verhältnis. Sollte eine LED-Röhre vorzeitig ausfallen, kann sie leicht von einem Wartungstechniker ausgetauscht werden, ohne dass sich das Aussehen der Leuchte verändert.
Wir beraten Sie gerne bei Projekten zum Austausch von LED-Röhren und helfen Ihnen bei der Auswahl der passenden Röhre und Installationsmethode.